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CarbonSmart
Regulierung & Compliance (CBAM, CO₂-Steuer, Klimagesetz)17 April 20267 Min. Lesezeit

Was kommt mit dem Klimagesetz auf Ihr Unternehmen zu?

Das türkische Klimagesetz (İklim Değişikliği Kanunu) ist die zentrale Regulierung zur Reduktion von Treibhausgasemissionen im Einklang mit den Verpflichtungen aus dem Pariser Abkommen und dem türkischen Netto-Null-Ziel bis 2053. Erfasste Unternehmen unterliegen Pflichten zur Treibhausgasinventarisierung, Verifizierung, Allokationsverwaltung im ETS sowie zur Berichterstattung. Unternehmen ohne Compliance drohen Sanktionen und Marktverluste.

Was kommt mit dem Klimagesetz auf Ihr Unternehmen zu?

Das İklim Değişikliği Kanunu (türkisches Klimagesetz) reguliert einen Prozess, der die Strategien, die Zukunft und letztlich die gesamte Arbeitsweise Ihres Unternehmens beeinflusst.

In diesem Beitrag zeigen wir Ihnen die rechtlichen Pflichten und wie sich Ihr Unternehmen an diesen für uns alle wichtigen Prozess anpassen kann.

Was ist das Klimagesetz im Überblick?

Das Klimagesetz verstehen

Das Gesetz regelt die rechtlichen Rahmenbedingungen zur Erreichung der Ziele nachhaltiger Entwicklung. Allgemeines Ziel ist die Reduktion von Treibhausgasemissionen zur Begrenzung der globalen Erwärmung. Es zielt darauf ab, mit den internationalen Vorgaben zur Begrenzung der Erderwärmung auf 1,5 °C in Einklang zu stehen, die Folgen des Klimawandels zunächst zu minimieren und langfristig auf null zu reduzieren.

Wie ist es entstanden?

Mit der Ratifizierung des Pariser Abkommens hat die Türkei ihre internationalen Verpflichtungen formalisiert. Mit dem Nationalen Klimaaktionsplan setzt sie Schritte für Emissionsreduktion und Klimaanpassung um. In diesem Beitrag zeigen wir, was sich für Unternehmen daraus ergibt.

International: Der European Green Deal ist das Politikpaket der EU für Klimaneutralität und umfasst Maßnahmen in Umwelt, Klima, Wirtschaft, Energie, Landwirtschaft, Verkehr, Industrie und Innovation. In den USA unterstützen verschiedene Bundes- und Staatsgesetze saubere Energie und Klimaschutz.

Wichtige Aspekte

Vorreiterländer setzen Emissionsminderungsziele mit klaren Fristen – für Einzelpersonen wie für Unternehmen – und verpflichten sich zu deren Umsetzung international. Sie schaffen Anreize für den Umstieg auf erneuerbare Energien, priorisieren Unternehmen nach Klimabeitrag und schaffen über CO₂-Märkte sowie CO₂-Preise die Grundlage für CO₂-Steuern – und damit ein System, das emissionsintensive Akteure belastet.

Ziel des türkischen Klimagesetzes

Das türkische Klimagesetz soll 2024 in Kraft treten. Es verbindet die Klimaschutz- und Green-Deal-Aktivitäten der Türkei, forciert den grünen Wandel vor allem im Energiesektor und zielt auf das Netto-Null-Ziel bis 2053 ab. Zudem enthält es Maßnahmen für den Ausbau von Senken (insbesondere Wälder), die Einrichtung eines Emissionshandelssystems, die Förderung sauberer Produktion und grüner Investitionen durch Einnahmen aus der CO₂-Bepreisung sowie die Sicherstellung eines gerechten Übergangs mit Beteiligung benachteiligter Gruppen.

Was erwartet Ihr Unternehmen?

Im Mittelpunkt steht eine normkonforme Berichterstattung, die einen erheblichen Arbeitsaufwand mit sich bringt. Unternehmen tragen mehr rechtliche Verantwortung für Emissionsreduktion und Nachhaltigkeit. Sie benötigen Nachhaltigkeitsberechnungen, Beratung und Plattformen – und müssen Reduktionsschritte planen.

Die Einhaltung des Klimagesetzes bedeutet Investitionen in neue Technologien und den Wechsel zu erneuerbaren Energien. Das kann anfangs teuer sein, zahlt sich aber langfristig aus. Kosten- und Investitionspläne gehören deshalb zu den ersten Dingen, die neu gedacht werden müssen.

In operativen Prozessen stehen erhebliche Veränderungen an. Operativ heißt: vom Produkt über die Verpackung und die Lieferkette bis zum Endkunden. Jeder Schritt muss analysiert und normkonform berichtet werden – insbesondere für Unternehmen mit Geschäftskunden ist das verpflichtend.

Die globale Entwicklung erfordert Anpassung. Andernfalls drohen Reputationsverlust und finanzielle Verpflichtungen. Wer sie vermeiden will, sollte die Ergebnisse internationaler Abkommen wie das Pariser Abkommen kennen und die Schritte des Heimatlandes verfolgen.

Verbraucher werden bewusster und handeln sozialer und zukunftsorientierter. Markt- und Konsumverhalten ändern sich. Unternehmen passen Produkte und Services an die neue Nachfrage an: nachhaltige Produkte, recycelbare Verpackungen, umweltfreundliches Design.

Was tut CarbonSmart?

CarbonSmart bietet technologische Lösungen, mit denen Sie Ihren CO₂-Fußabdruck regulatorisch und normkonform managen und reduzieren.

Für detaillierte Informationen nehmen Sie gerne Kontakt mit uns auf.

Häufig gestellte Fragen

Wie wirkt sich das Klimagesetz auf Unternehmen aus?

Erfasste Unternehmen müssen Treibhausgasemissionen messen, von unabhängigen Prüfern verifizieren und an die zuständige Behörde berichten. Im Rahmen des geplanten Emissionshandelssystems (ETS) kommen die Verwaltung von Zertifikaten und CO₂-Kostenzahlungen hinzu.

Warum wurde das Klimagesetz verabschiedet?

Mit der Ratifizierung des Pariser Abkommens und der Ankündigung des Netto-Null-Ziels 2053 musste die nationale Gesetzgebung mit internationalen Verpflichtungen in Einklang gebracht werden. Das Gesetz liefert die rechtliche Basis für THG-Reduktion, Klimaanpassung und einen CO₂-Markt.

Was sollten Unternehmen für die Compliance tun?

Unternehmen sollten zuerst den Corporate Carbon Footprint berechnen, Scope-1-2-3-Emissionen identifizieren, Reduktionsziele festlegen und mit akkreditierten Verifizierern arbeiten. Eine Nachhaltigkeitssoftware beschleunigt den Prozess und erleichtert die ETS-Compliance.

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