Das İklim Değişikliği Kanunu (türkisches Klimagesetz) reguliert einen Prozess, der die Strategien, die Zukunft und letztlich die gesamte Arbeitsweise Ihres Unternehmens beeinflusst.
In diesem Beitrag zeigen wir Ihnen die rechtlichen Pflichten und wie sich Ihr Unternehmen an diesen für uns alle wichtigen Prozess anpassen kann.
Was ist das Klimagesetz im Überblick?
Das Klimagesetz verstehen
Das Gesetz regelt die rechtlichen Rahmenbedingungen zur Erreichung der Ziele nachhaltiger Entwicklung. Allgemeines Ziel ist die Reduktion von Treibhausgasemissionen zur Begrenzung der globalen Erwärmung. Es zielt darauf ab, mit den internationalen Vorgaben zur Begrenzung der Erderwärmung auf 1,5 °C in Einklang zu stehen, die Folgen des Klimawandels zunächst zu minimieren und langfristig auf null zu reduzieren.
Wie ist es entstanden?
Mit der Ratifizierung des Pariser Abkommens hat die Türkei ihre internationalen Verpflichtungen formalisiert. Mit dem Nationalen Klimaaktionsplan setzt sie Schritte für Emissionsreduktion und Klimaanpassung um. In diesem Beitrag zeigen wir, was sich für Unternehmen daraus ergibt.
International: Der European Green Deal ist das Politikpaket der EU für Klimaneutralität und umfasst Maßnahmen in Umwelt, Klima, Wirtschaft, Energie, Landwirtschaft, Verkehr, Industrie und Innovation. In den USA unterstützen verschiedene Bundes- und Staatsgesetze saubere Energie und Klimaschutz.
Wichtige Aspekte
Vorreiterländer setzen Emissionsminderungsziele mit klaren Fristen – für Einzelpersonen wie für Unternehmen – und verpflichten sich zu deren Umsetzung international. Sie schaffen Anreize für den Umstieg auf erneuerbare Energien, priorisieren Unternehmen nach Klimabeitrag und schaffen über CO₂-Märkte sowie CO₂-Preise die Grundlage für CO₂-Steuern – und damit ein System, das emissionsintensive Akteure belastet.
Ziel des türkischen Klimagesetzes
Das türkische Klimagesetz soll 2024 in Kraft treten. Es verbindet die Klimaschutz- und Green-Deal-Aktivitäten der Türkei, forciert den grünen Wandel vor allem im Energiesektor und zielt auf das Netto-Null-Ziel bis 2053 ab. Zudem enthält es Maßnahmen für den Ausbau von Senken (insbesondere Wälder), die Einrichtung eines Emissionshandelssystems, die Förderung sauberer Produktion und grüner Investitionen durch Einnahmen aus der CO₂-Bepreisung sowie die Sicherstellung eines gerechten Übergangs mit Beteiligung benachteiligter Gruppen.
Was erwartet Ihr Unternehmen?
Im Mittelpunkt steht eine normkonforme Berichterstattung, die einen erheblichen Arbeitsaufwand mit sich bringt. Unternehmen tragen mehr rechtliche Verantwortung für Emissionsreduktion und Nachhaltigkeit. Sie benötigen Nachhaltigkeitsberechnungen, Beratung und Plattformen – und müssen Reduktionsschritte planen.
Die Einhaltung des Klimagesetzes bedeutet Investitionen in neue Technologien und den Wechsel zu erneuerbaren Energien. Das kann anfangs teuer sein, zahlt sich aber langfristig aus. Kosten- und Investitionspläne gehören deshalb zu den ersten Dingen, die neu gedacht werden müssen.
In operativen Prozessen stehen erhebliche Veränderungen an. Operativ heißt: vom Produkt über die Verpackung und die Lieferkette bis zum Endkunden. Jeder Schritt muss analysiert und normkonform berichtet werden – insbesondere für Unternehmen mit Geschäftskunden ist das verpflichtend.
Die globale Entwicklung erfordert Anpassung. Andernfalls drohen Reputationsverlust und finanzielle Verpflichtungen. Wer sie vermeiden will, sollte die Ergebnisse internationaler Abkommen wie das Pariser Abkommen kennen und die Schritte des Heimatlandes verfolgen.
Verbraucher werden bewusster und handeln sozialer und zukunftsorientierter. Markt- und Konsumverhalten ändern sich. Unternehmen passen Produkte und Services an die neue Nachfrage an: nachhaltige Produkte, recycelbare Verpackungen, umweltfreundliches Design.
Was tut CarbonSmart?
CarbonSmart bietet technologische Lösungen, mit denen Sie Ihren CO₂-Fußabdruck regulatorisch und normkonform managen und reduzieren.
Für detaillierte Informationen nehmen Sie gerne Kontakt mit uns auf.



